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Glossar

Die wichtigsten Fachbegriffe, welche jeder Recruiter kennen sollte.

A

A-, B- und C-Kandidaten. Dieses Bewertungsverfahren klassifiziert eingegangene Bewerbungen. Während A-Bewerbungen direkt an die zuständigen Mitarbeiter weitergegeben werden, werden B-Kandidaten zunächst beiseite gelegt. C-Kandidaten erhalten zeitnahe Absagen.

Active Sourcing. Dieser Begriff beschreibt die direkte und persönliche Ansprache vonBewerbern. Ziel ist es, potentielle Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu gewinnen.

Arbeitgebermarketing. Diverse Strategien und Maßnahmen, die Sie attraktiv für bestehende und potenzielle Mitarbeiter machen. Das sogenannte Employer Branding dient dazu, einen guten Ruf als Arbeitgeber aufzubauen und zu einer effizienteren Personalrekrutierung und einer langfristigen Bindung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen.

Assessment Center. Mit dem Assessment Center werden Bewerber mittels verschiedener Tests auf Leistung und Eignung überprüft. Mehrere geübte Beobachter sorgen dabei für eine möglichst objektive Bewertung.

Applicants per opening. Beschreibt die Anzahl Bewerber pro Stellenanzeige/Jobangebot. Eine übermäßig hohe Anzahl an Bewerbern kann beispielsweise auf eine zu wenig spezifizierte Stellenanzeige hindeuten und muss nicht der Anzahl passender Kandidaten für diese Stellenanzeige entsprechen

Application completion rate. Diese beschreibt das Verhältnis von gestarteten Bewerbungen zu abgebrochenen Bewerbungen, die auf dem Bewerbungstool der jeweiligen Unternehmenswebseite durchgeführt werden. 

B

Besucherzahlen. Eine Kennzahl aus dem Online Marketing und anwendbar für Stellenanzeigen. Die Kennziffer zeit an, wie oft ein Jobangebot aufgerufen wurde.

Bewerbermanagment. Ist Teil des Talentmanagements und umfasst unterschiedliche Stufen des Bewerbungsprozesses, von der Stellenausschreibung bis zum Abschluss des Auswahlprozesses. Ein effektives Bewerbermanagement geht mit einer Zeit- und Kostenersparnis einher und wirkt sich positiv auf die Unternehmensmarke aus. 

Bewerber-Pool. Beschreibt die Datenbank oder Plattform, welche aus Profilen von Bewerbenden besteht. Auf diese kann bspw. für später zu besetzende Stellen zurückgegriffen werden.

Bewerber-Rücklauf. Der Bewerberrücklauf einer Stellenanzeige bezieht sich auf die Quantität und Qualität der Bewerbungen. Eine optimale Stellenanzeige bietet als Richtwert 10 Bewerber von denen alle für den Job passen und drei davon direkt eingestellt werden könnten. Dieser Wert variiert je nach Portal und Vakanz stark. 

C

Candidate Experience. Beschreibt die Erfahrungen, die ein Bewerber mit dem potenziellen Arbeitgeber sammelt. Dabei spielen Aspekte wie die Jobsuche, der Bewerbungsprozess, Gespräche sowie das Onboarding spielen dabei eine Rolle. Eine positive Candidate Experience stärkt Ihre Arbeitgeberattraktivität und wirkt sich positiv auf den Recruitingprozess aus. 

Candidate Journey. Hierbei geht es um den Weg eines Kandidaten von der Jobsuche bis hin zur Einstellung.

Candidate Relationship Management. Dieser Begriff beschreibt das Management der Beziehungen mit potentiellen Mitarbeitern und dient dem Ziel der Bindung  an Ihr Unternehmen. 

Chatbot. Ist ein Chat auf einer Internetseite, bei dem Bewerber die Möglichkeit haben, direkt mit einem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Im Recruiting werden Chatbots beispielsweise auf Karriereseiten eingesetzt. Potenzielle Bewerber und Interessierte können sich bei Fragen direkt an den Chatbot wenden und erhalten schnelle Antworten. 

Clickrate. Anhand der Clickrate können Sie den Erfolg Ihres Online-Marketings messen. Die Klickrate beschreibt die Anzahl der Klicks auf Ihre Werbeanzeige  im Verhältnis zu der Anzahl, wie oft diese gesehen wurde. Je mehr Klicks Sie generieren, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie mehr Bewerbungen bekommen. 

 

Corporate Design. Ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens im Rahmen und zur Unterstützung vorgegebenen Ziele. Das Corporate Design soll das Unternehmen nach innen und außen als Einheit erscheinen lassen, insbesondere durch formale Gestaltungskonstanten. Dazu gehören bei Stellenanzeigen besonders Logo, Farbe, Bildersprache und Schreibstil.

Content. Durch guten Content/Inhalt liefern Sie Ihren Bewerbern einen Mehwert. Im Recruiting können Sie beispielsweise durch Beiträge in sozialen Medien, Videos, Blog-Posts oder auch Stellenanzeigen das Interesse potentieller Bewerber wecken. 

Conversion Rate. Auf Deutsch bezeichnet man diesen Begriff als Konvertierungsrate. Es beschreibt das Verhältnis zwischen den Personen, die Ihre Stellenanzeige gesehen haben und Personen, die eine von Ihnen gewünschte Aktion (z. B. eine Bewerbung) durchgeführt haben. 

CTR (Click-through-rate). Die Kennzahl aus dem Online-Marketing ist wichtig für Stellenanzeigen. Sie bezeichnet das Verhältnis von Impressionen zur Anzahl Klicks, welches die Anzeige erhält.

D

Dashboard. Dashboards sind Benutzeroberflächen in Software-Programmen. Über diese haben Sie die Möglichkeit, das jeweilige Programm zu verwalten und zu steuern. In der Software können Sie beispielsweise auf einen Blick den Status aller Ihre Bewerbungen erkennen und diverse Funktionen ausführen.

Data Driven Recruiting. Daten werden in der heutigen Zeit auf vielfältige Weise genutzt. Im Recruiting helfen Programme und Softwares die richtigen Jobbörsen auszuwählen, passende Keywords zu verwenden, Klickzahlen zu erreichen und Anzeigen zu schalten. 

Digital Recruitment. Bedeutet, dass bei  der Personalbeschaffung auf digitale Technologien zurückgegriffen wird, um passende Bewerber anzuziehen, auszuwählen und einzustellen. Das beinhaltet alles von Webseiten, über digitale Jobplattformen, mobiles Rekrutieren, bis hin zu sozialen Medien. 

DSGVO. Mit der Datenschutz-Grundverordnung, die seit 25. Mai 2018 in Kraft ist, werden die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten sowohl private wie öffentliche, EU-weit vereinheitlicht

E

E-Recruiting. E-Recruiting steht für die digitale Form der Personalbeschaffung, es deckt dabei den vollständigen Prozess von der Suche potenzieller Kandidaten, über die Auswahl bis zur Einstellung ab.

Employee Branding.Durch ein motivierendes, modernes und erfolgreiches Personalmarketing in der Mitarbeiterführung erhöhen Sie die Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft Ihrer Mitarbeiter und binden diese langfristig an Ihr Unternehmen. Employee Branding hilft Ihnen, Ihre Mitarbeiter aktiv in die Imagebildung Ihres Unternehmens einzubeziehen und Sie als authentische Markenbotschafter zu sensibilisieren. 

Employer Branding. Employer Branding beschreibt das Ziel eines Unternehmens, sich als ein attraktiver Arbeitgeber am Bewerbermarkt zu positionieren. 

Eye-Tracking Studie. Bei einer Eye-Tracking Studie werden die Augenbewegungen der Teilnehmer genau aufgezeichnet. Wird diese Technik auf eine Stellenanzeige angewendet, sieht man genau wie diese gelesen wird. Dadurch lernt man wiederum, wie die ideale Stellenanzeige aufgebaut sein muss.

F

Fachkräftemangel. Fachkräftemangel bedeutet, dass eine Knappheit an Arbeitnehmenden gegenüber verfügbaren Arbeitsplätzen besteht. Ein Mangel an Fachkräften kann eine Branche, eine Region oder ein ganzes Land betreffen.

Fluktuation. Bezeichnet die Abgangsrate oder auch die Wechselrate von Personal in einem Unternehmen. 

Führungskräfteentwicklung. Ist ein Teilbereich der Personalentwicklung mit dem Ziel, den aktuellen und zukünftigen Bedarf an entsprechend qualifizierten Führungskräften abzudecken. 

Freelancing. Eine Form von Arbeit, bei dem der Leistungserbringer nicht vom Unternehmen angestellt ist, sondern als Selbständiger oder freier Mitarbeiter tätig ist. 

G

Google Adwords. Ist eine Werbemöglichkeit von Google, welches Sie bei Ihrem Online-Marketing unterstützt. Sie können passende Keywords auswählen, unter welchen Sie (gegen Bezahlung) in Google an oberster Stelle gefunden werden möchten. Für das Recruiting eignet sich dies , um mehr Bewerber zu erreichen und auf Ihre Karriereseite oder Stellenanzeige zu lenken.

Google Display. Eines der Werbeprogramme von Google, welches Ihnen ermöglicht, Anzeigen auf diversen Websites (bspw. Youtube) zu schalten. So können Sie zum Beispiel die Aufmerksamkeit eines potentiellen Bewerbers erlangen, während er sich gerade ein Video im Internet anschaut und motivieren Ihn hiermit zu einer Bewerbung.

Generation Y. Die Generation Y bezeichnet die Geburtenjahrgänge 1980 und 1995. Sie sind die erste Generation der Digital Natives und werden auch als Millennials bezeichnet. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance tritt in den Vordergrund. Das beinhaltet flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Sabbaticals.

Generation Z.

Die Menschen der Generation Z erblickten wurden ca. in den Jahren 1995-2012 geboren. Sie sind die zweite Generaton der Digital Natives. Diese Generation kennt keine Welt ohne World Wide Web, Social Media und co.

h

Headhunter. Ein Headhunter hilft Unternehmen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeiter. Der Headhunter, auch Personalvermittler genannt, wird damit beauftragt, passende Bewerber für offene Stellen zu finden. Wird ein vorgeschlagener Kandidatin ausgewählt, so erhält der Headhunter eine Vermittlungsprovision. 

Hochschulmarketing. Mit Employer Branding an Hochschulen können neue Talente und Absolvierende gezielt angesprochen und für sich gewonnen werden.

HR Marketing. Personalgewinnung oder Personalbeschaffung.

High Potential. Bezeichnet eine Nachwuchskraft, die durch ihre Persönlichkeit und/oder fachliche Kompetenz einen hohen Wert für ein Unternehmen darstellt und als potentielle Führungskraft eingeschätzt wird. Im “War for Talents” stehen die High Potentials zumeist im Mittelpunkt des Interesses.

Human Capital Management. Ein stetiger Personalsteuerungsprozess, der es Arbeitgebern ermöglicht, einen objektiven Überblick über die aktuellen Qualifikationen, Leistungen und Potenziale seiner Arbeitnehmer zu erhalten. 

I

Impressionen. Anzahl, wie oft eine bestimmte Stellenanzeige (bzw. Website) beispielsweise auf einer Suchresultateseite von Google odder Facebook erscheint.

Inserate-Klicks. Eine Kennzahl aus dem Online Marketing und anwendbar für Stellenanzeigen. Zeigt wie oft eine Stellenanzeige (bzw. Website) aufgerufen wurde.

Inbound-Sourcing. Inbound Sourcing bezeichnet die Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke, um offene Stellen in Zukunft schneller und effizienter besetzen zu können. Unternehmen versuchen beim Inbound Sourcing potenzielle Kandidaten schrittweise von sich als attraktiven Arbeitgeber zu begeistern und langfristig zu binden.

J

Jobbörse. Eine Jobbörse bezeichnet ein Portal an dem Stellenanzeigen ausgeschrieben werden. In Deutschland gibt es über 1.600 Jobbörsen.

Job Posting. Dieser Anglizismus beschreibt das Veröffentlichen von offenen Stellenangeboten bzw. Vakanzen. Das kann beispielsweise auf Ihrer eigenen Karriereseite geschehen oder auch auf diversen Jobportalen.

Job-Matching. Beim Job-Matching werden durch intelligente Algorithmen die Eigenschaften möglicher Kandidaten vollautomatisch mit den Anforderungen verschiedener Job-Profile abgeglichen. Bewerber und Unternehmen erhalten so nur noch Angebote die zu ihrem Profil passen. 

K

Karrierewebsite. Eine Karrierewebsite ist eine Webseite mit einer eigenen URL, die alle Informationen rund um die Karrieremöglichkeiten eines Unternehmens darstellt. Sie unterscheidet sich zu einer Karriereseite ausschließlich darin, dass es sich um eine alleinstehende Website handelt. Die Karriereseite ist in der Regel eine Unterseite einer Unternehmenswebsite.

Keywords. Für Stellenanzeigen lassen sich auf verschiedenen Jobbörsen Schlagwörter hinterlegen. Schlagwörter helfen dabei Ihre Stellenanzeige auffindbarer zu machen. Bei einer Stellenanzeige sollte deshalb immer auf die Verwendung der möglichen Suchbegriffe geachtet werden, nach denen potentielle Bewerber später zu Ihrer Anzeige finden sollen. 

KMU. Mikro-, Kleine und mittelgroße Unternehmen werden anhand von Kenndaten (Mitarbeiterzahl, Umsatz und Bilanzsumme) sowie der Unternehmensstruktur bestimmt. 

Kooperationspartner. Als Kooperationspartner (Jobbörsen) versteht man Webseiten, Jobbörsen oder Foren, die mit einer größeren Plattform kooperieren. Diese Kooperationspartner spiegeln die Stellenanzeigen der großen Portale. Dadurch wird die Anzeige auf zusätzlichen fachspezifischen Portalen dargestellt und eine größere Sichtbarkeit gewährleistet.

M

Mobile Recruiting. Zu Mobile Recruiting zählt das Rekrutieren über Apps, Mobile Webseiten, SMS-Newsletter oder Mobile Tags in Form von QR-Codes. Ziel ist in erster Linie die Aufmerksamkeitsgenerierung  und wird in der Regel zu Beginn des Bewerbermanagement Prozesses eingesetzt.

Multiposting. Beschreibt die Verbreitung von Jobangeboten bei einer Schaltung auf mehreren Plattformen. Ziel ist in der Regel die Maximierung der Reichweite und die Bespielung verschiedenster Kanäle.  Oftmals steigt die Quantität der eingehenden Bewerbungen durch Multiposting. 

O

Onboarding. Unter Onboarding versteht man den Prozess bei dem ein neue Mitarbeiter in das Unternehmen und die Stelle eingeführt wird. Vom Senden des Arbeitsvertrags, über ein Willkommensveranstaltung bis hin zur Einführung in die neue Position. 

Outsourcing. Umfasst die Auslagerung von Aufgaben, Prozessen, Projekten, Strukturen und / oder Arbeitsplätzen eines Unternehmens an externe Dienstleister. 

One-Click-Bewerbung. Ist eine Form der Bewerbung, die durch einen Klick auf einen Button der Website eines Unternehmens ausgeführt und abgeschickt werden kann. Dies wird meist durch eine Einstellung auf der Website des Unternehmens ermöglicht und dient dazu, den Bewerbungsprozess  zu vereinfachen. 

P

Passiv Stellensuchende. Im Gegensatz zu aktiv Stellensuchenden warten passiv Stellensuchende auf Unternehmen mit passenden Jobangeboten.

Personalberatung. Unternehmensform oder Tätigkeitsbereich, die oder der sich mit der Beratung von Unternehmen bezüglich Personalthemen beschäftigt. Die Personalberatung befasst sich also unter anderem mit der Suche und Auswahl von Arbeitnehmern für Unternehmen. Sie birgt sowohl Vorteile.

Personalvermittlung. Eine Personalvermittlung sucht passendes Personal im Namen des Arbeitgebers und erhält dafür bei Erfolg eine Provision.

Personalentwicklung. Die Förderung und Entwicklung von von Personal gewinnt für Unternehmen an Bedeutung. Die Unterstützung der Mitarbeiter in ihrer professionellen und persönlichen Entwicklung ermöglicht diese langfristig an das Unternehmen zu binden.

Performance Recruiting. Performance Recruiting sichert Ihnen, bei optimalem Einsatz Ihres Budgets, die maximale Reichweite Ihrer Suchkampagnen. Das Stellenangebot bleibt nicht passiv und abwartend auf die Bewerberaktivitäten. Sie agieren aktiv mit den Kandidaten und lösen gezielt positive Resonanzen und Bewerberreaktionen aus. 

R

Recruiter. Als Recruiter innerhalb einer Human Resource-Abteilung in einem Unternehmen liegt der Verantwortunsbereich bei der  Bewerbersuche/Kandidatensuche für Vakanzen im Unternehmen oder Kundenunternehmen.

Reichweite. Gibt an, wie viele potenzielle Arbeitnehmer mit einer Stellenanzeige beispielsweise durch einen bestimmten Kanal erreicht werden können.

Retargeting. Beschreibt ein Verfahren im Online-Marketing, bei dem ein Webseitenbesucher markiert wird und in seinem weiteren Surfverlauf gezielte Werbung der Ursprungsseite eingeblendet bekommt. Auch mobile Apps können je nach Maketingnetzwerk angesprochen werden. Es entsteht ein Effekt der verfolgenden Werbung und erhöht die Chance, dass sich die gewünschte Zielgruppe erneut mit einem Jobangebot auseinandersetzt.

S

SSocial Recruiting. Methode des Recruiting, die auf sozialen Netzwerken basiert, die unter anderem die Veröffentlichung von Stellenanzeigen auf sozialen Netzwerken beinhaltet.

Stellenanzeige. Die inner- oder ausserbetriebliche Ausschreibung einer offenen Stelle in einem Unternehmen. Auch Stellenausschreibung oder Vakanz genannt.

Stellensuche. Die Suche nach einem neuen Arbeitsverhältnis / nach einer neuen beruflichen Beschäftigung.

Stellenwechsel. Der Wechsel der Arbeitsstelle.

SEO. Der Begriff Suchmaschinenoptimierung umschreibt die Optimierung von Webseiten, so dass idealerweise auf den obersten Plätzen bei Google aufzufinden sind. Diese Thematik wird auch bei Stellenanzeigen wichtig, da immer mehr Bewerber direkt über Google auf Jobsuche gehen.

SEA. Beinhaltet kostenpflichtige Marketingmaßnahmen. Ziel ist die bessere Auffindbarkeit des werbenden Unternehmens und dessen Inhalten. Das kann zum einen die verbesserte Listung in den Suchergebnissen betreffen als auch spezielle Bereiche oberhalb oder neben den organischen Suchergebnissen. 

T

Talentpool. In Talentpools werden abgelehnte Bewerberinnen gesammelt und können bei der Vergabe neuer Stellen wieder in Betracht gezogen und angesprochen werden. Die Aufnahme in den Talentpool erfolgt nach Einwilligung des Bewerbers / der Bewerberin.

Talentmanagement. Talentmanagement bedeutet das Identifizieren, Gewinnen und Entwickeln von talentierten Mitarbeitern. Das Talentmanagement umfasst Teilbereiche der Disziplinen Personalmarketing, Personalbindung und Mitarbeiterentwicklung.

Time to fill. Umfasst die Zeit, die dazu benötigt wird, eine bestimmte Stelle zu besetzen. Die Time to fill wird oft an den Anzahl Tagen zwischen der Stellenausschreibung und der Besetzung dieser gemessen.

Time to hire. Anzahl der Tage, die der Rekrutierungsprozess in Anspruch nimmt. Umfasst die Tag, zwischen dem erstmaligen Kontakt mit dem Bewerber und der Zusage des Bewerbers.

U

Unternehmenskultur. Bezeichnet die Vorstellungen und das Handeln der Mitarbeiter sowie den Aufbau und die Interaktion innerhalb des Unternehmens.

Upskilling. Beim Upskilling stattet ein Unternehmen Mitarbeitende mit neuen Skill durch Trainings oder Weiterbildungen aus. Diese Skills fehlen womöglich im Unternehmen noch oder werden für eine neue Position benötigt.

Usability. Benutzerfreundlichkeit meint die einfache Interaktion eines Nutzers mit einer Software oder einem Produkt. Eine hohe Zufriedenheit des Anwenders ist der gewünschte Effekt.

V

Vakanz. Eine Vakanz ist eine unbesetzte Arbeitsstelle.

W

War for Talent. Der Begriff War for Talent beschreibt einen steigenden Wettbewerb für die passenden und qualifiziertesten Mitarbeiter am Bewerbermarkt.

Work-Life-Balance. Beschreibt ein ausgeglichenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben. Der Anspruch ist, die persönlichen Interessen mit den Anforderungen des Berufslebens in Einklang zu bringen.

 

Z

Zeitarbeit. Bei der sogenannten „Arbeitnehmerüberlassung“ wird der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber (Verleiher) an Dritte (Entleiher) zur Arbeitsleistung „ausgeliehen“ werden. Es besteht somit ein dreiseitiges Arbeitsverhältnis. Den Arbeitsvertrag schließt der Arbeitnehmer mit dem Zeitarbeitsunternehmen. 

Zielgruppensegmentierung. Für eine erfolgreiche Personalgewinnung ist es wichtig, Zielgruppen zu definieren und zusammenzufassen, um die Recruiting-Strategien individuell anzupassen zu können. So können die Bewerber auf den relevanten Kanälen mit passenden Jobangeboten angesprochen werden.